Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktberatung

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Gemeinden, Städte und Landkreise sind die Orte, an denen Bürger*innen kulturelles, gesellschaftliches und politisches Zusammenleben erfahren. Hier entscheidet sich auch, in welchem Maße sie sich mit Gesellschaft und ihren Institutionen identifizieren sowie die Bereitschaft entwickeln, zum Gelingen des Miteinanders beizutragen.

Das Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktberatung bietet Gemeinden, Städten und Landkreisen Beratung bei Konflikten im kommunalen Raum an. Seit 2015 wurden Kommunen in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Niedersachsen bei unterschiedlichen Herausforderungen unterstützt.

 

 

Über das Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktberatung

Beratung von Kommunen

Kooperationen in der Altmark

Forschung zu Herausforderungen

Netzwerk und Lobbyarbeit

Austausch mit Fachöffentlichkeit

Publikationen

Team

Kontakt

Das Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktberatung bietet Unterstützung bei der Bearbeitung von akuten oder latenten Konflikten an.

Der methodische Ansatz der Kommunalen Konfliktberatung sieht ein allparteiliches, Ressourcen orientiertes und auf Wirksamkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtetes Vorgehen vor.

Die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen an Hochschulen und Universitäten trägt zur Qualitätsentwicklung unserer Beratungstätigkeit und zur Entwicklung neuer Erkenntnisse für die Konfliktbearbeitung bei.

Das nördliche Sachsen-Anhalt ist eine ländliche, zum Teil dünn besiedelte und strukturschwache Region, die sich Herausforderungen des gesellschaftlichen Zusammenhalts stellt.

Mit Partnern entwickeln wir den Ansatz der Kommunalen Konfliktberatung weiter, bundesweit werben wir gemeinsam für die Etablierung von Standards in diesem Bereich; Fragen um gesellschaftliche Konflikte besprechen wir auf europäischer Ebene.

Unsere Erfahrungen geben wir weiter und tragen zum Wissensmanagement in den Bereichen Konfliktbearbeitung und Kommunale Konfliktberatung bei. Erkenntnisse bringen wir im internationalen Fachaustausch ein.

Durchgeführte und laufende Projekte

Laufende Projekte

Seit 1. November 2020 (Laufzeit bis 30.9.2022) wird das Vorhaben „Kommunale Integrationsstrategien für Vielfalt und Teilhabe“ mit Finanzierung durch EU über AMIF sowie Landesprogramme und Stiftungen umgesetzt. Vorgesehen sind die Kommunale Konfliktberatung in 8 Städten und Landkreisen in 5 Bundesländern sowie Wissensmanagement und konzeptionelle Aufarbeitung bisheriger Erfahrungen.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

 

 

Gefördert mit Mitteln des Bündnisses Brandenburg.

Seit Juli 2019 setzt sich ein Praxis-Forschungs-Praxis Projekt mit gesellschaftlichen Desintegrationsprozessen und daraus resultierenden Konflikten in Kommunen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen auseinander. Partner sind u.a. das Centrum für Asiatische Transkulturelle Studien der Universität Heidelberg, die Ruhr-Universität Bochum und die Fachhochschule Erfurt. Gemeinsame Durchführung von drei Forschungsprojekten mit Praxis-Forschung-Praxis-Bezügen. Enge Zusammenarbeit besteht mit Migrant*innenselbstorganisationen auf kommunaler und überregionaler Ebene (Laufzeit 01.07.2019 – 31.06.2022, Förderung durch EU AMIF und Landesprogramme sowie BAMF/Bundesministerium des Inneren).

 

 

 

Seit Juli 2020 fördern das Land Sachsen-Anhalt und die Freudenberg-Stiftung das Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktberatung als Anlaufstelle für Kommunen und Zentrum zur Bearbeitung kommunaler Konflikte im Land. Beraten wird die Modellkommune Weißenfels hinsichtlich des Umgangs mit Wandel und Vielfalt (Laufzeit: 14.07.2020 – 31.12.2022).

 

Durchgeführte Projekte

„Ehrenamt und Teilhabe in der Arbeit mit Geflüchteten“: Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Altmarkkreis Salzwedel zum Thema ehrenamtlich Engagierte in der Integrationsarbeit im Zeitraum Oktober – Dezember 2020 (Finanzierung durch die Partnerschaft für Demokratie des Altmarkkreises Salzwedel gefördert im Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘, BMFSFJ).

„Aushandlungsräume in der Stadt Bautzen entwickeln“: Durchführung von Workshops zu Konfliktbearbeitung in Bautzen im Auftrag der FH Erfurt (Laufzeit: November und Dezember 2020).

„Konflikte im öffentlichen Raum gemeinsam bewältigen – Sicherheitsgefühl stärken“: Weiterarbeit mit der Stadtverwaltung Chemnitz und der Geschäftsstelle des Kriminalpräventiven Rats der Stadt Chemnitz bei der Durchführung einer Netzwerkanalyse und von Workshops zum Konfliktmanagement im öffentlichen Raum (Laufzeit: 3.8. – 31.12.2020;)

 „Bedarfsermittlung für Konfliktmanagement im öffentlichen Raum der Stadt Chemnitz“: Von September 2019 – Januar 2020 ermittelte der VFB Salzwedel im Auftrag der Stadt Chemnitz Bedarfe des Managements und der Bearbeitung kommunaler Konflikte im öffentlichen Raum. Es wurde eine systemische Situations- und Konfliktanalyse erstellt und in Workshops Schlüsselakteuren der Stadtgesellschaft vorgestellt.

„Integration, Teilhabe, Demokratie – Ressourcen nachhaltiger Entwicklung im Altmarkkreis“: Von Juni – Oktober 2019 wurde der Altmarkkreis Salzwedel bei der Auswertung von Erfahrungen zu Integration und Engagement und der Entwicklung von Handlungsoptionen unterstützt ( Laufzeit 01.06.2019 – 31.12.2019, Förderung durch Engagement Global/BMZ).

„Integration und Teilhabe durch Kommunale Konfliktberatung“: Zwischen Juli 2018 und August 2020 wurden sieben Städte und Gemeinden in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt im Umgang mit Herausforderungen unterstützt, die sich aus dem verstärkten Zuzug von Geflüchteten seit 2015 ergeben (u.a. Fürstenberg/Havel, Oschersleben (Bode), Hohe Börde, Bautzen, Plauen). Bearbeitet wurden bspw. Konflikte, die sich im Rahmen von Gemeinschaftsunterkünften im Ort und an öffentlichen Plätzen ergeben und zu Spaltung kommunaler Gesellschaften führen können. (Laufzeit 01.07.2018 – 30.08.2020, Förderung durch EU AMIF und Landesprogramme, darunter der Landespräventionsrat Sachsen sowie Stiftungen).

“Demokratieförderung durch Kommunale Konfliktberatung in der Altmark“: Durchführung eines Projekts zu Kommunaler Konfliktberatung in vier Gemeinden im nördlichen Sachsen-Anhalt (Osterburg, Kalbe (Milde), Gardelegen, Arneburg-Goldbeck). Begleitet durch Berater*innen befassten sich kommunale Akteure intensiv mit dem Phänomen des Verlustes der Demokratiefähigkeit, des Rückgangs von Verantwortungsübernahme im öffentlichen Raum und des Erstarkens von Rechtsextremismus in vernachlässigten, strukturschwachen Regionen. (Laufzeit 1.9.2017 – 31.12.2019, gefördert als Modellprojekt im Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘, BMFSFJ).

Im Anschluss an einen Planungsprozess in 2016/ 2017 wurden unter dem Titel „Nur Dabeisein ist nicht alles: Selbstwirksamkeit im Altmarkkreis Salzwedel erfahrbar machen“ eine Tagung durchgeführt und eine Broschüre über die Ergebnisse der Beratungen veröffentlicht (Laufzeit: 01.05. – 31.8.2017, gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie des Altmarkkreises Salzwedel im Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘, BMFSFJ).