Kommunale Konfliktberatung in der Altmark

Seit dem 01. September 2017 wird das Modellvorhaben „Demokratieförderung durch Kommunale Konfliktberatung in der Altmark“ zusammen mit der Hansestadt Gardelegen, der Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde) und der Hansestadt Osterburg durchgeführt. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ und das Landesprogramm Sachsen-Anhalt „Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt“ sowie die Freudenberg-Stiftung gefördert.

Das Projekt soll helfen, bestehende Spannungen und Konfliktpotenziale wahrzunehmen, zu verstehen und strategisch zielgerichtet anzugehen sowie Möglichkeiten und Ansätze für die Beteiligung von Bürger/-innen am kommunalen Leben weiterzuentwickeln. Dabei werden lokale Entscheidungsträger/-innen mit Instrumenten und Methoden unterstützt, schwierige Problemlagen in lösungsorientierte Prozesse umzuleiten, die Gemengelage lokaler Probleme und Konflikte zu entwirren, Bedürfnisse verschiedener Interessengruppen herauszuarbeiten, die Wirkung - oder fehlende Wirkung - jeweiliger Lösungsansätze zu verstehen und neue Optionen zu entwickeln. Externe Berater/-innen nehmen dazu das gesamte kommunale System mit allen Akteuren in den Blick, analysieren die Konflikt-/Problemfelder und entwickeln eine Handlungsstrategie, die im Projektzeitraum unter Verwendung der vorhandenen Ressourcen erprobt wird.

Das Modellvorhaben wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert

und durch das Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt, die Freudenberg Stiftung und die beteiligten Kommunen unterstützt.